Häufige Fragen

Erste Schritte

Ist DroneScout kostenlos?

Ja. Die kostenlose Version erkennt und verfolgt Remote-ID-Drohnen in der Nähe live auf der Karte, zeigt alle gesendeten Daten (Seriennummer, Betreiber-ID, Höhe, Geschwindigkeit, Richtung, Pilotenstandort, sofern gesendet), erkennt die Marke der Drohne und exportiert Flugspuren als GPX. Die optionalen Abos Silver, Gold und Platinum ergänzen Benachrichtigungen, Flugverlauf, Modellerkennung, Offline-Karten, Labels, Gruppen, Notizen, Server-Anbindungen und ADS-B.

Was ist Remote ID?

Remote ID — auch OpenDroneID oder in der EU Direct Remote Identification (DRI) genannt — ist ein digitales Nummernschild für Drohnen. Die Drohne sendet selbst, wer sie ist und wo sie ist, über Bluetooth oder WLAN, und jeder in der Nähe mit einem geeigneten Empfänger kann das lesen. DroneScout implementiert die offenen Standards ASTM F3411 und ASD-STAN EN 4709-002 und empfängt zusätzlich die chinesische Norm GB 46750-2025. Unter Drohnenregeln nach Region steht, wer wo senden muss. Die Technik dahinter — Standards, Inhalt der Ausstrahlung, Bluetooth vs. WLAN — erklärt Remote ID erklärt auf dronescout.co (Englisch).

Welche Drohnen sehe ich?

Nur Drohnen, die tatsächlich Remote ID senden. Das sind die meisten neuen Drohnen in Regionen mit Pflicht — in der EU Drohnen mit Klassenkennzeichnung C1 oder höher, im Vereinigten Königreich Drohnen mit Klassenkennzeichnung UK1 oder höher, in den USA die meisten Drohnen über 250 g, in Japan Drohnen ab 100 g. Ältere Drohnen, viele kleine Drohnen unter 250 g und Drohnen mit abgeschalteter oder fehlender Aussendung erscheinen nicht. DroneScout ist ein Remote-ID-Empfänger, kein Radar: Eine Drohne, die nichts sendet, sehen Sie nicht.

Braucht DroneScout eine Internetverbindung?

Die Erkennung selbst läuft über die Bluetooth- und WLAN-Funkmodule Ihres Telefons, direkt von der Drohne. Die Hintergrundkarte braucht Daten zum Laden, außer Sie nutzen Offline-Karten (MBTiles, Teil von Gold). Server-Anbindungen und Netzwerk-ADS-B (Platinum) brauchen natürlich eine Verbindung.

Drohnen sehen

Warum erkenne ich keine Drohnen in der Nähe?

Die häufigsten Gründe, ungefähr nach Häufigkeit:

  • Die Drohne sendet noch nicht. DJI-Drohnen schalten Remote ID erst ein, wenn sie in der Luft sind, und nur in einem Land mit Remote-ID-Pflicht.
  • Die Drohne hat kein Remote ID. Ältere Drohnen und viele kleine Drohnen senden nichts, solange kein Zusatzmodul montiert ist.
  • Ihr Telefon kann das Signal nicht empfangen. Die meisten Drohnen, auch DJI, senden über WLAN Beacon, und viele nutzen Bluetooth Long Range — siehe die Fragen zu iPhone und Android unten. DroneScout Bridge löst das.
  • Die Drohne ist außer Reichweite. DJI-Drohnen sind ab 1 km und mehr erkennbar, manche Zusatzmodule senden aber mit geringer Leistung.
  • Die Drohne sendet auf 5 GHz. Ein kleiner Teil der Drohnen (unter 5 %) tut das; nur die höheren Bridge-Modelle empfangen 5 GHz.

Was ist Netzwerk-Remote-ID, und kann DroneScout sie sehen?

Netzwerk-Remote-ID ist das Gegenstück zur gesendeten Remote ID. Statt eines Funksignals schickt die Drohne ihre Identität und Position über das Mobilfunknetz an einen Dienst, den die Behörden betreiben oder beauftragen. Nur dieser Dienst und wer die Daten von ihm erhält, kann sie sehen: Es gibt kein Signal in der Luft, das ein Telefon empfangen könnte. China ist das einzige Land, in dem sie für jede Drohne Pflicht ist, zusätzlich zur Aussendung — siehe Remote ID in China. In der EU gehört sie zum U-Space, nur in ausgewiesenen Lufträumen und zusätzlich zur Aussendung; die USA haben sie vorgeschlagen und aus ihrer endgültigen Remote-ID-Regel gestrichen. DroneScout empfängt gesendete Remote ID: was eine Drohne in der Nähe ausstrahlt, ohne Netz und ohne Konto.

Warum sieht mein iPhone nicht jede Drohne?

Wegen Apples Plattform, nicht wegen der App. Kein iPhone oder iPad kann Bluetooth Long Range S8 empfangen, und iOS erlaubt keiner App, nach WLAN-Beacon-Frames zu scannen. Ohne Zubehör empfängt ein iPhone nur Bluetooth-Legacy-Aussendungen — eine kleine Minderheit des realen Remote-ID-Verkehrs. DroneScout Bridge löst das.

Unterstützt mein Android-Gerät Bluetooth Long Range?

Vielleicht. Bluetooth Long Range S8 ist eine optionale Bluetooth-5-Funktion: Manchen Geräten fehlt das Funkmodul, und Geräte mit S8-Angabe empfangen es oft fehlerhaft. Android drosselt zudem WLAN-Beacon-Scans auf etwa zwei pro Minute, sofern Sie die WLAN-Scan-Drosselung nicht in den Entwickleroptionen abschalten. Wenn Sie Drohnen verpassen, die andere in der Nähe sehen, ist das die wahrscheinlichste Ursache. Schritt für Schritt: Mehr Drohnen sehen unter Android.

Warum ist der WLAN-Scan standardmäßig aus?

Unter Android ist die WLAN-Erkennung langsam und kostet viel Akku: Android lässt eine App nur etwa zweimal pro Minute nach WLAN scannen, sofern Sie die WLAN-Scan-Drosselung nicht in den Entwickleroptionen abschalten. Deshalb startet DroneScout mit ausgeschaltetem WLAN-Scan; Sie können ihn in den Einstellungen einschalten. Auf dem iPhone lässt Apple Apps überhaupt nicht nach WLAN scannen. DroneScout Bridge ist auf beiden der bessere Weg, WLAN-Remote-ID zu empfangen.

Was bedeutet der Konformitätsstatus?

DroneScout prüft, ob die Aussendung die Felder enthält, die dort Pflicht sind, wo die Drohne fliegt. Die Regeln unterscheiden sich je nach Region — die EU und Singapur verlangen zum Beispiel auch eine gültige Betreiber-Registrierungsnummer, die USA und Japan nicht —, deshalb richtet sich die Prüfung nach der Position, die die Drohne selbst meldet: Dasselbe Signal kann über Europa konform sein und über den USA nicht. Für eine faire Prüfung muss die Drohne in der Luft sein. Zeigt eine Drohne „nicht konform", wenden Sie sich an den Hersteller der Drohne oder des Moduls oder melden Sie es Ihrer Luftfahrtbehörde.

Kann DroneScout im Hintergrund laufen?

Ja, mit einem Silver-, Gold- oder Platinum-Abo. Apple und Android schränken beide ein, was Apps im Hintergrund dürfen, prüfen Sie also auch die Einstellungen Ihres Telefons:

  • iPhone und iPad: Einstellungen → Allgemein → Hintergrundaktualisierung: einschalten und prüfen, dass DroneScout pro in der Liste aktiviert ist.
  • Android: Einstellungen → Apps → DroneScout pro → Akku: Optimiert oder Eingeschränkt auf Nicht eingeschränkt stellen und uneingeschränkte Datennutzung erlauben. Die App im Bildschirm der letzten Apps zu fixieren, hilft ebenfalls. Hersteller wie Samsung, Xiaomi und Motorola behandeln Hintergrund-Apps unterschiedlich, die genauen Menüs variieren daher.

Schritt für Schritt, mit Benachrichtigungen und Einstellungen je Marke: Im Hintergrund weiter scannen.

Wie sehe ich bemannte Luftfahrzeuge (ADS-B)?

Mit einem Platinum-Abo zeigt DroneScout Flugzeuge und Hubschrauber, die ADS-B senden, auf derselben Karte wie Drohnen. Die wichtigste Quelle ist ein tragbarer ADS-B-Empfänger mit dem GDL-90-Protokoll: Verbinden Sie Ihr Telefon mit dem WLAN des Empfängers und schalten Sie unter Einstellungen → ADS-B ADS-B-Verkehr auf der Karte anzeigen ein. DroneScout empfängt GDL 90 auf UDP-Port 4000. Als Rückfallebene holt Netzwerk-ADS-B-Verkehr anzeigen Luftfahrzeuge im Umkreis von 25 km über das Internet aus unserem Netzwerkdienst. ADS-B funktioniert nur, solange DroneScout auf dem Bildschirm geöffnet ist, nicht im Hintergrund. Schritt für Schritt: Bemannte Luftfahrzeuge mit ADS-B sehen.

DroneScout Bridge

Was macht DroneScout Bridge?

Bridge ist ein optionaler, günstiger Empfänger von BlueMark Innovations. Er empfängt Bluetooth Legacy, Bluetooth Long Range S8, WLAN Beacon und WLAN NaN auf 2,4 GHz — bei den höheren Bridge-Modellen auch auf 5 GHz, für Drohnen, die nur auf 5 GHz senden, etwa Skydio — und sendet alles als einfaches Bluetooth Legacy weiter, das jedes Telefon und Tablet zuverlässig empfängt. Für Android und iPhone, mit bis zu etwa 2 km Reichweite. Die App funktioniert auch ohne Bridge vollständig. Mehr auf der Seite zu DroneScout Bridge.

Muss ich Bridge mit meinem Telefon koppeln?

Nein. Bridge sendet das Empfangene als gewöhnliche, verbindungslose Bluetooth-Remote-ID-Signale weiter, es gibt also nichts zu koppeln: Einschalten, und DroneScout empfängt die Drohnen. Der grüne Bridge-Punkt auf der Karte bestätigt, dass es funktioniert — Schritt für Schritt: DroneScout Bridge verwenden.

Funktioniert DroneScout Bridge mit anderen Remote-ID-Apps?

Ja. Weil Bridge Standard-Bluetooth-Remote-ID sendet, funktioniert er mit jeder Remote-ID-App, die Bluetooth empfangen kann — nicht nur mit DroneScout.

Wo kann ich DroneScout Bridge kaufen?

Bestellen Sie den Triple-Band-ds110 direkt in unserem Shop, mit weltweitem Versand. Weitere Modelle, darunter ein kleineres und Platinenversionen für Integratoren, finden Sie auf dronescout.co/bridge.

Werden meine Daten irgendwo hochgeladen?

Ihre Erkennungen nicht: Sie bleiben auf Ihrem Gerät, und nichts davon wird gesendet, solange Sie nicht selbst eine Server-Anbindung aktivieren (Platinum). Zur Verwaltung Ihres Abos registriert die App allerdings zwei anonyme Geräte-IDs bei unserem Server — ohne Namen, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse. Details in der Datenschutzerklärung.

Wer entwickelt DroneScout?

BlueMark Innovations, ein 2008 gegründetes niederländisches Unternehmen. Seit 2022 bauen wir Remote-ID-Hardware — Empfänger wie DroneScout Bridge sowie Sender —, und die App wird in der Europäischen Union entwickelt.

Kann ich eine eigene Version von DroneScout mit meiner Marke bekommen?

Ja. Wir können eine Version der App mit Ihrem Logo und eigenen Funktionen bauen. Schreiben Sie uns an [email protected].