Drohnenregeln

Remote ID in Island

Zuletzt geprüft: 2026-10-30

Was ist Remote ID? So funktioniert die Technik: die Standards, der Inhalt der Ausstrahlung und Bluetooth vs. WLAN (Englisch).

Island ist nicht in der EU, wendet aber über das EWR-Abkommen dieselben EASA-Drohnenregeln an, unter Aufsicht der isländischen Verkehrsbehörde (Samgöngustofa). Island war das letzte EASA-Land: Die Verordnung 1360/2024 setzte die EU-Verordnungen 2019/945 und 2019/947 am 29. November 2024 in Kraft und ersetzte die alten nationalen Regeln. Da die EU-Übergangsfristen zu diesem Zeitpunkt bereits abgelaufen waren, galt Remote ID in Island vom ersten Tag an. Den vollständigen Überblick finden Sie auf der EU-Seite; diese Seite behandelt, was in Island besonders ist.

Welche Drohnen müssen senden?

Situation Direct Remote ID
Drohnen mit Klassenkennzeichnung C1, C2, C3, C5 oder C6 Vom Hersteller eingebaut, muss eingeschaltet sein
Jede Drohne in der Kategorie „speziell“ Pflicht
Klasse C0 und C4 Nicht erforderlich
Drohnen ohne Klassenkennzeichnung („Bestandsdrohnen“) in der Kategorie „offen“ Nicht erforderlich

Registrierung und die Betreibernummer

Betreiber registrieren sich auf flydrone.is; dort registrieren sich auch Besucher von außerhalb des EASA-Raums. Die Gebühr beträgt 5.500 ISK für Privatpersonen und 7.000 ISK für Unternehmen, die Registrierung gilt fünf Jahre. Wie in jedem EASA-Land beginnt die Betreibernummer mit dem Ländercode — ISL für Island — und wird auf der Drohne angebracht; dieser erste Teil ist das, was die Drohne aussendet, während der dreistellige Code nach dem Bindestrich privat ist und nur in der Drohne eingegeben wird.

Betreiber, die in einem anderen EASA-Staat registriert sind, nutzen ihre bestehende Registrierung auch in Island und sollten sich nicht doppelt registrieren.

Regeln für Piloten in Island

Die EU-Klassenkennzeichnungen und Pilotenzeugnisse gelten in Island wie überall im EASA-Raum — siehe die EU-Seite. Island legt kein niedrigeres Alter fest, daher gilt das EU-Mindestalter von 16 Jahren.

Die Verordnung 1360/2024 enthält außerdem nationale Regeln:

Die Aussendung enthält die Betreibernummer, nicht das Zeugnis des Piloten.

So sehen Sie es

Eine isländische Direct-Remote-ID-Aussendung enthält dieselben Angaben wie überall in der EU: Betreibernummer, Seriennummer, Position und Höhe, Kurs und Geschwindigkeit, die Position des Piloten oder den Startpunkt sowie einen Notfallstatus. DroneScout empfängt sie auf Android und iPhone und zeigt jede Drohne live auf der Karte, nach der europäischen Norm ASD-STAN EN 4709-002. Welche Übertragungswege Ihr Telefon empfangen kann, ist unterschiedlich — siehe die FAQ — und DroneScout Bridge schließt diese Lücke für beide Plattformen.

Offizielle Quellen